…der 2. Teil dieser wunderschönen Hochzeit.
gleich nach den Hochzeitsportraits ging es direkt zur Kirche. Die Trauung fand in der evangelischen Christuskirche in Tegernsee statt, die gleich unterhalb des Hotels ”Das Tegernsee” liegt. Sie ist herrlich schlicht, dennoch freundlich, und hat den Charme des bereits Gelebten. Nicht zu gross und ideal für Hochzeitsgesellschaften um die 80-100 Gäste. Je voller die Bänke in einer Kirche, desto schöner, finde ich. Diese Kirche gehört mit der Maria Himmelfahrt Kirche in Bad Wiessee zu meinen Lieblingskirchen im Tegernseer Tal was Trauungen betrifft. Toll dort ist immer das sehr sanfte Licht.
Aber zurück zu unserem Brautpaar. Hier auch wieder ein wunderschönes Detail: die zarten Trauheftchen, die in Reih und Glied stehen, im Kontrast zu dem grossen Hortensien.
Ein Bild habe ich tatsächlich erst auf den zweiten Blick, bei der Nachbearbeitung, entdeckt. Das Brautpaar zieht gerade aus der Kirche aus und wird von einer Frau mit einer kleinen Digitalkamera fotografiert. Die Braut ist noch auf dem Display der Kamera zusehen. Dieses Bild mag ich ganz besonders.
Im Hotel “Das Tegernsee” fand sowohl der Empfang, wie auch die Abendveranstaltung statt, die ich bis zum Einzug in den Festsaal fotografisch begleitete. Belohnt wurden wir zum Abend hin mit viel Sonne. So wurde der Festsaal, das Sengerschloss, wunderbar mit Licht durchflutet. Optimal um die Dekoration zu fotografieren. Das dachten wohl auch zwei Gäste, siehe vorletztes Bild …























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Diese Hochzeit war etwas ganz Besonderes, ihr möchte ich 2 Blogeinträge widmen.
Alles verlief ruhig und entspannt, so wie ich das Brautpaar bereits bei der Vorabbesprechung kennengelernt habe. Bei der Vorbereitung, die im kleinsten Kreise stattfand, hatte ich den Eindruck von Gelassenheit. Alles besaß einen Hauch von Extravaganz, die sich durch die ganze Hochzeit zog. Immer gab es einen überraschenden Blickfang, Angefangen vom Brautkleid und dem Gehrock des Bräutigams bishin zur Saaldekoration. Keine Auffälligkeiten, aber Aufmerksamkeiten. Gut durchdacht aber nicht steif. Es war einfach eine optische Freude.
Und wieder: das erste Bild ist eines meiner Favoriten der vergangenen Saison. Ich habe mich bei diesem Motiv für ein Farbbild entschieden.
Bei den Hochzeitsportraits kann ich mich nicht entscheiden, welches mir am besten gefällt, es sind so viele schöne Momente entstanden. Die Location muss stimmen, aber es ist immer das Brautpaar, was die Landschaft belebt. Für dieses auffallende Paar eine Leichtigkeit.
Das Hochzeitsportrait planten wir vor der kirchlichen Trauung. Wir hatten genug Zeit, somit konnten wir eine kurze Autofahrt entfernt an eine wunderschöne Location gelangen. Einer der wenigen Orte, die alles auf einem Blick bieten was man am Tegernsee so sehr liebt: den See und das Bergpanorama, unberührtes Grün und fast nichts was ein Portraitshooting stören könnte.
Die Portrait Locations sind etwas sehr wesentliches an meiner Arbeit. Eine Vorabbesichtigung ist ein Muß. Auch hier an meinem Heimatort. Natürlich kenne ich den Tegernsee und seine Umgebung gut, dennoch mache ich für jedes einzelne Brautpaar einen Location Check. Man entdeckt immer wieder Neues und nicht jeder schöne Ort ist bei jeder Jahreszeit geeignet…



















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Einige Veröffentlichungen über meine Hochzeitsfotografie sind kürzlich erschienen. Der erste Beitrag erfolgte in der Frühjahrsausgabe des “Journal München“.
Folgendes Interview mit mir veröffentlichte das Journal München in seinem Hochzeitsguide 2012. Das Thema: meine Erfahrungen im Bereich Hochzeitsfotografie.
Glück für die Ewigkeit
Das besondere Erlebnis, Freude und unvergessliche Erinnerungen — Hochzeiten und Urlaub verbindet vieles, doch in einem unterscheiden sie sich ganz wesentlich: Um das Glück und die Gefühle einer Heirat festhalten zu können, reichen Kompaktkamera und verwandte Hobbyfotografen nicht aus. Susanna Schaffry, 2010 vom renommierten spanischen Fotokunstmagazin „arte fotografico” als einzige Frau zu einer der zehn besten Hochzeitsfotografen weltweit gekürt, weiß worauf es ankommt, will man die kleinen Gesten einfangen und mit ihnen eine große Geschichte erzählen — mit Bildern auf Galerie-Niveau.
JOURNAL München: Frau Schaffry, was unterscheidet Hochzeitsfotografie von anderen Fotoarbeiten?
Susanna Schaffry: Die Hochzeitsfotografie ist geleitet von sehr persönlichen und emotional geladenen Momenten. Es sind zwar geplante, aber in ihrer Ausführung unvorhersehbare Augenblicke eines einzigartigen Ereignisses, die es einzufangen gilt. Der Anspruch an mich als Fotografin liegt in einem künstlerischen Zeitdokument des besonderen Tages.
JOURNAL München: Wie lange vor der Hochzeit sollte sich das Brautpaar mit dem Thema Fotograf auseinandersetzen?
Susanna Schaffry: Sobald die Rahmenbedingungen einer Hochzeit feststehen, also der Zeitpunkt sowie der Ort der Trauung und der Feierlichkeiten klar sind, sollte man sich um den Fotografen kümmern. Das ist meiner Erfahrung nach etwa ein dreiviertel Jahr vor dem Ereignis. Gute Fotografen sind schnell ausgebucht.
JOURNAL München: Abgesehen vom künstlerischen Auge, was zeichnet gute Hochzeitsfotografen aus?
Susanna Schaffry: Man muss sowohl technisch wie inhaltlich, sprich durch Vorabbesprechungen mit dem Brautpaar, bestens vorbereitet sein und sich außerdem der Geselschaft optisch anpassen. Vor allem darf der Fotograf aber niemals vergessen, dass er ein Dienstleister — wenn auch oft ein sehr persönlicher — ist, jedoch niemals ein Gast.
Die Veröffentlichung erscheint demnächst auch auf meiner Presseseite.


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…und das erste Bild ist wieder eines meiner Lieblingsbilder der letzten Saison. Über dem Chiemsee lag eine ruhige Stimmumg. Das Wetter war für Ende Juli ziemlich frisch, es regnete kurz davor und der noch bedeckte Himmel gab eine tolle Stimmung ab, sowohl in Farbe als auch in Schwarz/Weiss. Desweiteren gab es wenig Touristen an dem doch sehr beliebten Anlegesteg zur Fraueninsel und zum Herrenchiemsee. Einige Tage zuvor, als ich bei schönstem Wetter die Hochzeitslocation besichtigte, sah es dort ganz anders aus.
Das Portraitshooting war dann sehr innig, das Brautpaar hat sich viel Zeit dafür eingeräumt und wir konnten die unterschiedlichsten Motive nur einige Gehminuten voneinander entfernt nutzen. Immer wieder bewundere ich die Bräute, die so leicht bekleidet in der Kälte soviel Energie versprühen um eine Stunde Portraitshooting durchzustehen, Kompliment! Das liegt wohl an dem hochpotenzierten Glücksgefühl, was dieses Paar ganz besonders hatte 
Es war eine rundum schöne und sehr liebevoll gestaltete Hochzeit, und der Gelderstadl ein wirklich origineller Ort um zu feiern. Ein alter Bauernhof dessen Stallung zu einer Hochzeits- und Eventlocation umgebaut wurde. Als Raumteiler dienen die noch alten Melkvorrichtungen. Ich war diesesmal nur bis zum angehenden Abend vor Ort, der aber bereits versprach in ein tolles Fest überzugehen.






















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Zuallererst: das erste Bild ist eines meiner Lieblingsbilder.
An diese Hochzeit erinnere ich mich gerne weil sie viele kleine unaufällige schöne Momente beinhaltete. Der Morgen begann mit einem recht gutem Wetter, die Vorraussage für den Verlauf des Tages war jedoch regnerisch und kühl, was sich dann auch bewahrheitete. Aber zurück zum Morgen. Ein schöner Start auch für mich. Bei der Vorbereitung fiel das Licht wunderbar auf die am Fenster sitzende Braut, und da waren sie, die stillen intimen Momente. Auch wenn mehr oder weniger viele Personen bei einer Brautvorbereitung zugange sind gibt es diese Momente der Zurückgezogenheit und Nachdenklichkeit der Braut. Oftmals ist es nur ein Augenaufschlag. Besonders schön war der Moment, als die Braut sich in einem Bild an der Wand spiegelte, die Braut selbst wurde zu einem Bild. Ein weiteres Liblingsbild.
Nach der Trauung war es dann klar, der Tag wurde kühl, der Empfang konnte nicht im Freien abgehalten werden. Das Wetter war ziemlich eintönig als wir das Portraitshooting begannen, bedeckt und keine Sicht auf einen Sonenstrahl, dennoch eine sehr schöne Stimmung. Und da war es dann wieder das sprichwörtliche Fotografenglück. In dem Moment als wir mit den Portraitshooting begannen sprang eine Horde von Enten ins Wasser und gaben den Portraits das Pünktchen auf dem i. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort….























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Liebe Blogleser,
es gibt ja immer gute Entschuldigungen etwas nicht zu tun. Meine Blogseite ruhte nun für gut ein Jahr. Ein Jahr, das wie im Sturzflug verging. Ich mache es kurz: es hatte natürlich auch einen Grund. Den besten den man sich aber vorstellen kann und für den man einfach alles in den Hintergrund stellt: unsere kleine Tochter Martha, die vor gut einem Jahr auf die Welt kam. Seitdem wirbelt sie um uns herum. Die Bilder zeigen sie mit 6 Monaten, 9 Monaten, ihrem 1.Geburtstag (nicht bei uns zuhause) und meinem kürzlichen xxx Geburtstag.
Trotz intensivster Beschlagnahmung meines Wesens liess sie mich dennoch viele schöne Hochzeiten 2011 begleiten, die in Kürze auf diesem Blog erscheinen.
Ende 2010 bekam ich zudem eine sehr schöne Auszeichnung. Das unabhänige spanische Fotokunstmagazin „arte fotográfico“ (http://www.ceart.info), hat mich in einer seiner Ausgaben mit dem Thema Hochzeitsfotografie zu den 10 besten Hochzeitsfotografen auf internationaler Ebene ausgewählt ( N° 625 “Fotografia de bodas“). Mehr dazu finden Sie unter publications.
Arte fotográfico ist ein sehr “lesenswertes” Magazin, auch wenn man kein spanisch spricht. Es geht einfach nur um Fotos und die dazugehörenden Fotografen. In jeder seiner 10 Ausgaben pro Jahr wird ein bestimmter Themenbereich der Fotografie behandelt.
Das nun mal in aller Kürze.
Bis bald mit vielen neuen Hochzeitsbildern.




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Bei traumhaften Wetter fand die Trauung oberhalb Bad Wiessee in der wunderschönen katholischen Kirche Maria Himmelfahrt statt. Meiner Ansicht nach die schönste Kirche am Tegernsee, allein schon wegen ihrer Lage. Danach gab es einen Empfang vor der Kirche mit wohl der höchsten Hochzeitstorte, die ich bisher sah, einen Baumkuchen.
Das Brautpaar nahm sich extra Zeit für eine etwas längere Portraitsession. Als leidenschaftliche Bergwanderer waren ihnen die Landschaft am Tegernsee, der See und Berge, wichtig. So fuhren wir zuerst an ein kleines Boothäuschen und danach in eine sehr versteckte wunderschöne alte Allee, ein Geheimtip, den ich natürlich hier nicht verrate. Dort hatten wir am frühen Abend ein traumhaftes Licht, absolut passend zum Paar..












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Auch diese Hochzeit wurde von viel Regen gesegnet, was aber nicht viel ausmachte, denn die Hochzeitsfeier fand in den alten Stallungen eines urigen Gasthofs in dem kleinen ländlichen Dorf Unterbachern, nördlich von München, statt. Genauer gesagt im Gasthaus Weißenbeck, ein weit über seine Grenzen gelobtes Restaurant. Mutter und Tochter führen gemeinsam dieses Lokal und schwingen den Kochlöffel. Ich war etwas zu früh vor Ort und konnte so manche tolle Nachspeisenkreation an mir vorbeiwandern sehen ( Ich bin ein Fan von Nachspeisen!).
Gleich nebenan im Zentrum des Dorfes war die Kirche. Sie war klein und gemütlich, und hatte fast schon diesen liebevollen Kapellencharakter, den man von ländlichen Regionen kennt. Dort fand die Trauung und die Taufe der kleinen Tochter Theresa statt. Wie man auf den Fotos sieht brachte Theresa viele ihrer kleinen Freunde mit.
Leider leider blieb ich diesmal nicht bis zur Nachspeise…


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Nach der langen Hitzeperiode mit zerfliessenden Hochzeitstorten und schwitzenden Brautpaaren gab es bei dieser Hochzeit in der Nähe von München endlich die ersehnte Erfrischung. Genau in dem Moment als wir zum Hochzeitsportrait starteten brach das Gewitter über uns herein. Das war nicht weiter schlimm, denn wir hatten einen tollen roten Cadillac zu Verfügung, in dem man sich wie in seinen Hausschuhen fühlte. Und einen roten Regenschirm für das Brautpaar, leider nur einen. Ich hingegen nahm eine erfrischende Dusche, war auch ok, denn das Wetter schenkte mir viele Motive, das tolle Brautpaar ebenfalls. Danach gings platschnass zurück ins L’Estragon, eine wirklich schöne kleine und feine Oase in Grünwald, wo die Hochzeitsgesellschaft mit diversen tollen Drinks sich bereits in gute Stimmung versetzt hat. Dort werde ich bestimmt selbst mal einen Stop einlegen um meinen Gaumen zu verwöhnen!













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Das war sie wohl, die kälteste Hochzeit diesen Jahres, lässt man die Wintermonate ausser Acht. Bei max. 5 Grad Mitte Mai am schönen Starnberger See in Seeshaupt. Das schlechte Wetter schreckte aber mein Brautpaar gar nicht ab gutgelaunt in den Tag zu gehen. Ich war wohl nicht die einzige, die mit 3 Jacken in der Kirche fror, ausgenommen der Braut, die in ihrem Kleidchen so gar nichts von aussen spürte, bewundernswert! Und es war wunderbar zu sehen wie die beiden ganz auf sich konzentriert eine Stunde mit mir im Freien für das Portraitshooting verbrachten, viel Freude und Liebe versprühten, wir hatten richtig viel Spass. Schlecht Wetter bedeutet auch immer vielseitigste Stimmungen, was ich einfach grandios finde. Aber mit so einem aussergewöhnlichen Paar, das sich einfach gefunden hat, wird es für ein Fotografen zu einem sehr schönen Spiel, ich brauchte einfach nur noch beobachten…


























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